Zelda: Dungeons of Infinity – Roguelite
A Link to the Past als Roguelite: zufällige Dungeons, versteckte Räume, und wer stirbt, fängt von vorne an.
Aufgenommen Dezember 2024 bis Januar 2025
Let's PlayDie Auswahl an de- und rekompilierten Klassikern wächst stetig (siehe Star Fox 64), und A Link to the Past ist keine Ausnahme: Auf Grundlage des Spiels haben pfiffige Köpfe (oder ein einsamer Wahnsinniger) das legendäre Abenteuer kurzerhand in ein Roguelite verwandelt.
Das Ziel: die drei Diamanten erobern, die von den Bossen der Lichtwelt bewacht werden, und Agahnim das Handwerk legen. Die Reihenfolge der Dungeons bleibt bei jedem Run gleich, die Räume und Gefahren darin ändern sich aber. Für mich als Roguelite-Neuling eine echt positive Überraschung. Unterwegs gibt’s versteckte Räume im Stil von The Binding of Isaac und Händler, die nützliche Items verkaufen, manche davon mit dauerhaften Boni auf Angriff oder Verteidigung. Die braucht man auch, denn nach dem ersten Dorf zieht die Schwierigkeit kräftig an.
Das Dorf selbst ist eine kleine Ruhe-Oase, der letzte tiefe Atemzug vor dem Sturm. Und wer stirbt, fängt ganz von vorne an. Eigentlich nicht mein Konzept, aber dieser Hack hat etwas Verführerisches: Herausforderung, neue Erkenntnisse und das Gefühl, mit jedem Run ein bisschen besser zu werden. Ein bisschen wie das Leben, nur mit mehr Pixeln und einem Bosskampf hier und da.
Kurz zur Technik: Soweit ich weiß, wurde der Hack mit GameMaker gebaut, und das merkt man im besten Sinne. Er läuft butterweich mit 60 FPS und hat charmante Details: Steht man in einem dunklen Raum, scheint das Licht aus dem Nachbarraum schon durch die Tür, und selbst die kleinen Schussfallen tragen zur Lichtstimmung bei.
Die Raumwechsel laufen ohne Ruckler, und man kann Gegenstände durch Türen tragen oder das Schwert schon im alten Raum aufladen. Solche Feinheiten geben dem Klassiker einen frischen, modernen Anstrich, ohne seinen Charme anzutasten.
Update vom 03.01.2025: Ich hab’s geschafft! Der Sieg steckt in den Videos unten.
Zum Hack: Portfolio von Justin Bohemier
Live aufgezeichnet auf meinem YouTube-Kanal. Heute streame ich vor allem auf Twitch: Komm beim nächsten Stream gern vorbei und quatsch mit.





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