Let’s Play Donkey Kong Country 3: Dixie Kong’s Double Trouble! (2024)
Nach DKC2 ging's direkt weiter mit Dixie und Kiddy – zwischen genialen Momenten, Hitbox-Mysterien und Bananenvogel-Sammelwahn.
Aufgenommen Dezember 2024
Let's PlayNach meinem Donkey Kong Country 2-Playthrough ging’s direkt weiter mit Donkey Kong Country 3: Dixie Kong’s Double Trouble! Diesmal schwingen Dixie, die gelenkigste Kong-Dame im Universum, und Kiddy, der ewig unterschätzte Rookie, die Controller, wobei „schwingen“ bei Kiddys Kaffeekannen-Dynamik und der Hitbox eines ausgewachsenen LKWs eher Wunschdenken ist.
Der Vorgänger glänzte mit durchgehend genialem Leveldesign, DKC3 hat dagegen echte Tiefpunkte. Wie oft bin ich in „Flutlicht-Fische“ nach dem Checkpoint wieder zurückgeschwommen, weil das Level keine klare Richtung vorgibt? Oder das Level „Koindozer-Kollision“ mit seinen angewinkelten Schilden: mehr Hitbox-Mysterien als in jeder Lovecraft-Geschichte. Zum Haare raufen.
Dazu will DKC3, dass du alles sammelst: Bananenvögel hier, DK-Münzen da, Bonusmünzen überall. Die Idee eines True Endings ist verlockend, aber der Weg dorthin ist fast schon kafkaesk:
- Zuerst alle DK-Münzen sammeln. Die findest du in jedem Level, bis auf eine.
- Diese letzte DK-Münze? Gibt’s nur nach einem Rematch mit King K. Rool.
- Um noch mal gegen ihn antreten zu dürfen, musst du die Extra-Welt abschließen.
- Dafür brauchst du alle Bonusmünzen, die stecken versteckt in jedem Level.
- Und erst mit allen DK-Münzen bekommst du den Gyrokopter, mit dem du endlich den Bananenvogel erreichst.
Und die Bananenvögel selbst stecken hinter Memory-Spielen, Tauschgeschäften mit Bären und der Jagd nach Bärenmünzen. Wofür das Ganze? Für eine kurze, charmante Abschluss-Szene, die den Aufwand kaum rechtfertigt. Ein erster Vorgeschmack auf den Sammelwahn, den Donkey Kong 64 später perfektioniert oder, je nach Sichtweise, ruiniert hat.
Trotz aller Kritik: DKC3 bleibt ein verdammt gutes Spiel, auch wenn es hinter seinem fast perfekten Vorgänger zurückbleibt. Manchmal muss man eben durch den Frust schwimmen, um die süßen Früchte zu ernten.
Live aufgezeichnet auf meinem YouTube-Kanal. Heute streame ich vor allem auf Twitch: Komm beim nächsten Stream gern vorbei und quatsch mit.





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